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"Pädagogischer Tag" mit Regenbogenpreis ausgezeichnet

Der Regenbogen gilt als Symbol der Vielfalt und der Zuversicht. Beide Aspekte dürften im Blick gewesen sein, als die Fraktion der Grünen in der Landschaftsversammlung Rheinland beschlossen hat, den Verein Kramerey vnd Kurtzweyl für die ehrenamtliche Arbeit anlässlich des integrativen schulpädagogischen Tages auf Schloss Homburg mit dem Regenbogenpreis auszuzeichnen. Der mit jährlich insgesamt 10 000 € dotierte und auf jeweils 10 Empfänger verteilte Preis wird aus Spenden finanziert, die die Fraktionsmitglieder aus ihren Aufwandsentschädigungen leisten. Er soll ein Zeichen der Anerkennung für Menschen sein, die sich für soziale Gerechtigkeit, den Umweltschutz und die kulturelle Bildung einsetzen. Wie der Regenbogen soll er aber auch weithin sichtbar machen, wie viel unentgeltliche Arbeit im Rheinland für eine gute Zukunft der Menschen geleistet wird.

Der Vorsitzende der Fraktion, Johannes Bortlisz-Dickhoff, überreichte den Preis in der Museumsküche von Schloss Homburg an die erste Vorsitzende des Vereins, Barbara Degener.

Der Verein Kramerey vnd Kurtzweyl habe diese Auszeichnung verdient, weil mit dem Schulpädagogischen Tag sehr verschiedenen Kindern der Zugang an Kunst und Kultur des Mittelalters vermittelt und auch Gelegenheit zur Selbstdarstellung im Bühnenprogramm gewährt habe. Dass dies auch in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station geschehen sei, bezeuge den zusätzlichen Fokus auf den Umweltschutz.

Barbara Degener dankte für die Auszeichnung, die aber nicht nur dem Vereinsvorstand, sondern zahlreichen Beteiligten gelte, die in der Vorbereitung und Durchführung des Projektes beteiligt sind. Sie wären und seien zur Stelle, wenn Hilfe benötigt würde und fragten nicht nach Aufwand und Entgelt. Dies gelte beispielsweise für die Mitglieder von Chapelloise, die das Treffen musikalisch begleiteten, für die anwesenden HandwerkerInnen oder die „Küchencrew“, die im Anschluss an die Feier zu einem Imbiss lud. Der Dank gelte aber auch dem Leiter des Kreiskulturamtes, Steffen Müller, der Museumscrew, den Vertretern der Kommunen, vertreten durch die beiden Bürgermeister Thomas Hellbusch und Ulrich Stücker, den Geldinstituten, den Gemeindewerken und vielen Firmen und Vereinen. Ganz besonderen Dank verdiene auch Dr. Jürgen Rembold, dank dessen Stiftung eine neue Bühne gebaut werden konnte.

Nicht nur der Pädagogische Tag, sondern das gesamte Projekt sei auf Unterstützung angewiesen, wenn es auf dem bisherigen guten Niveau weiterbestehen sollte. Das sei Anspruch des Vereins und das dürfte man von der meistbesuchten Veranstaltung rund um das Museum des Oberbergischen Kreises auch erwarten.

Anzeigen-Echo vom 28.August 26

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